25.05.2010

Offenlegung der Aufteilung von Google AdSenseWerbeeinnahmen

Erstmals legt Google offen, wie die sprudelnden AdSense Werbeeinnahmen zwischen Google und dem Werbepartner aufgeteilt werden. Auslöser dürfte eine Wettbewerbsuntersuchung in Italien sein, da Zeitungsverleger Google vorwarfen seine marktbeherrschende Position zu missbrauchen.

Google bietet zwei verschiedene Varianten seiner AdSense Werbeformate an. Bei "AdSense for Content" werden Werbeanzeigen passend zum Content auf der Webseite platziert. Bei "AdSense for Search" wird ein Google-Suchfenster auf der Webseite des Betreibers eingebaut. Wird über dieses Suchfenster gesucht, erhält der User, passend zur eingegebenen Suche, Anzeigenwerbung angezeigt.

Beim "AdSense for Content" Programm erhält der Websitebetreiber klassischerweise 68 Prozent der Werbeeinnahmen (Google berichtet in einem Firmenblog).

Beim "AdSense for Search" Programm erhält der Websitebetreiber klassischerweise nur 51 Prozent der Werbeeinnahmen. (Den Abschlag erklärt Google mit der ständigen, aufwendigen Weiterentwicklung seiner Suchtechnologie)

Was Google in dem Zusammenhang nicht bekannt gab, ist wie die Werbeerlöse bei Werbung auf mobilen Enderäten verteilt werden. Dies dürfte besonders interessant im Hinblick auf den bald startenden Konkurrenzdienst von Apple, den iAds, sein.


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