13.04.2010

Google übernimmt Plink

Google hat das junge, britische Start-up Unternehmen Plink übernommen, dass sich auf die visuelle Suche, bzw. das Erkennen von gemalten Kunstwerken spezialisiert hat.

Plink ist ein erst vor vier Monaten in Großbritannien gegründetes Unternehmen, dass ein Android-App namens Plink Art entwickelt hat. Mit diesem App lassen sich Bilder und Gemälde über die Kamera eines Handys fotografieren - Plink liefert dann Informationen zu dem Kunstwerk. Derzeit befinden sich laut Plink einige Zehntausend bekannte Gemälde in der Plink-Datenbank.

Die beiden Plink-Gründer, Mark Cummins und James Philbin, werden in Zukunft an dem Google Goggles Dienst arbeiten, in den Plink integriert wird. Google hat mit Goggles eine ähnliche Technologie wie die Plink Gründer entwickelt. Der im Dezember 2009 vorgestellte Goggles Dienst analysiert ebenfalls Fotos und beantwortet Suchanfragen zu Landschaften, bekannten Orten, Gemälden, Produkten und Barcodes.

In ihrem Blog schreiben die beiden Plink Gründer sinngemäß, dass die visuellen Suchmaschinen derzeit schon relativ gut sind, aber noch einen langen Weg vor sich haben. Auch für Plink als Firma seien die ersten vier Monate eine kurze, aber aufregende Zeit gewesen. Immerhin konnten in diesem kurzen Zeitraum über 50.000 User gewonnen werden. Erklärtes Ziel der beiden Gründer ist es nun eine Suchmaschinentechnologie zu entwickeln, mit der die gesamte Umgebung visuell erkannt und ausgewertet werden kann.


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