15.05.2013

Google Autocomplete laut BGH teilweise rechtswiedrig

Die automatische Vervollständigung (Autocomplete) ist teilweise rechtswidrig, wie das BGH aktuell entschied.

Suchmaschinen müssen demnach Wortkombinationen aus ihrer automatischen Vervollständigung streichen, wenn sie erfahren, dass Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Denn, so die BGH-Richter, auch durch automatische Ergänzungen könnten die Rechte von Personen verletzt werden. Das BGH hob damit ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Köln auf, welches anders lautete. Am OLG Köln muss der Fall nun teils neu verhandelt werden.

Hintergrund zum Urteil:
Die Klage eines Unternehmers gegen Google war die Initialzündung. Der Mann hatte Google verklagt, weil die Suchmaschine seinen Namen automatisch mit den Begriffen "Scientology" und "Betrug" vervollständigte.

Wer sich ebenfalls durch die Kombination von Suchworten beleidigt oder verunglimpft fühlt, sollte eine E-Mail an support-de@google.com schreiben.


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