11.06.2010

Google & Co. werden von den Apple iAds ausgeschlossen

Der Streit zwischen Google und Apple scheint weiter zu eskalieren. Nun wirft Google Apple vor, durch veränderte Nutzungsbedingungen der Werbeplattform iAd eine Behinderung des Wettbewerbes zu verursachen.

Auf dem hart umkämpften Markt für Werbung auf Smartphones scheint es erneut zum Showdown zwischen Google und Apple zu kommen. Diesmal ruft Google die Wettbewerbshüter dazu auf, sich die Nutzungsbedingungen für die neue iAd Werbeplattform genauer anzuschauen. Grund: Die veränderten Nutzungsbedingungen würden künstliche Hürden für Handywerbung auf dem iPhone errichten, wie Googles Werbedienstleister AdMob mitteilte. Die veränderten iAd-Nutzungsbedinungen sehen nun vor, dass nur unabhängige Drittanbieter die iAd-Plattform nutzen dürfen. Unternehmen wie Google oder Microsoft, die selbst in der Mobilfunkbranche tätig sind, werden somit kategorisch ausgeschlossen.

Ob es Apple so gelingt selbst einen Großteil des lukrativen Werbekuchens einzuheimsen bleibt abzuwarten. Fest steht indes, dass es mit dem neuen iPhone und den immer besseren Android Smartphones spannend bleibt auf dem boomenden Markt für mobile Werbung.


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