26.03.2010

Bei der inoffiziellen Hacker Weltmeisterschaft Pwn2Ownwurde nur der Google Chrome Browser nicht geknackt

Die Sicherheitskonferenz CanSecWest startete am 24. März in Vancouver. Im Rahmen der CanSecWest fand am Auftakttag der Hacker-Wettbewerb Pwn2Own mit Preisgeldern in Höhe von 100.000 US-Dollar statt. Bei dem veranstalteten Wettbewerb treten Hacker gegen die neuesten Browser und Smartphones an. Der Hacker, dem es gelingt die Kombination aus Browser und Betriebssytem am schnellsten zu knacken erhält 10.000 Dollar. Ein gehacktes Smartphone schlägt mit 15.000 Dollar Preisgeld zu buche.


Der völlig legal Wettbewerb dient Herstellern dazu Ihre Produkte zu verbessern und Schwachstellen auszumerzen bevor kriminelle Hacker Sicherheitslücken ausnutzen können.

Firefox: Dem deutschen Teilnehmer "Nils" gelang es den Firefox 3.6 auf Windows 7 als schnellster zu knacken.

Safari: US-Hacker Charlie Miller ließ dem Safari Browser auf dem MacBook keine Chance und knackte die Kombination aus Browser und Betriebssystem am schnellsten.

Internet Explorer: Der Niederländer Peter Vreugdenhil hackte den neuesten Microsoft Internet Explorer 8 auf einem Windows 7 System binnen zwei Minuten.

Google Chrome: Die Kombination Google Chrome auf Windows 7 Betriebssystem konnte am ersten Wettbewerbstag nicht überwunden werden. Der Grund liegt jedoch vor allem darin, dass sich bis dato keiner der Teilnehmer an den Google Browser heranwagte.

Smartphones: Der Luxemburger Ralph Philipp Weinmann und der Italiener Vincenzu Iozzo knackten Apples iPhone. Ungehackt bleiben bis dato das Blackberry Bold 9700 von Research in Motion, Googles HTC-Handy Nexus One mit Android Betriebssystem und das Nokia E72 mit Symbian OS Betriebssystem.


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