1 Allgemein

1. Folgende Allgemeine Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB genannt) sind Bestandteil aller Verträge mit Seonaptics (nachfolgend Anbieter genannt). Alle Dienstleistungen erfolgen nur zu den nachstehenden Bedingungen. Abweichungen von diesen AGB sind nur wirksam, wenn sie vom Anbieter schriftlich bestätigt werden.
2. Der Anbieter erbringt für den bestellenden Vertragspartner (nachfolgend Auftraggeber genannt) Dienstleistungen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO), der online-Vermarktung von Webseiten (SEA/SEM) im Internet, sowie weitere Internetdienstleistungen im weiteren Sinne.
3. Der Anbieter verwendet diese AGB nur gegenüber Unternehmern im Rahmen ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit. Mit Verbrauchern kann der Anbieter im Einzelfall besondere Bedingungen vereinbaren, falls erforderlich.
4. Der Auftraggeber bestätigt, dass er voll geschäftsfähig ist.
5. Änderungen dieser AGB werden 14 Tage nach deren Veröffentlichung auf der Homepage des Anbieters wirksam, sofern der Auftraggeber den jeweiligen Änderungen nicht spätestens 14 Tage nach der Veröffentlichung widerspricht. Erfolgen die Änderungen zu Ungunsten des Auftragnehmers, kann Dieser das Vertragsverhältnis innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung fristlos kündigen. Änderungen der AGB werden dem Auftraggeber vor der Veröffentlichung per E-Mail mitgeteilt.

2 Vertragsabschluss & Preise

1. Alle Angebote und Preise sind freibleibend. Aufträge gelten zur Rechtswirksamkeit erst dann als angenommen, wenn sie schriftlich vom Anbieter bestätigt sind, eine Rechnung erteilt ist oder eine erste Erfüllungshandlung durchgeführt wird. Abweichende oder besondere Abmachungen gelten nur bei schriftlicher Bestätigung.
2. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise, zu denen die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzukommt.
3. Gültig sind die jeweils auf der Webseite des Anbieters veröffentlichten Preise zum Zeitpunkt der Annahme des Angebots, bzw. die Preise in den individuell erstellten Angeboten des Anbieters an den Auftraggeber.
4. Bei Rücktritt des Auftragnehmers vom Vertrag, sind dem Anbieter die bereits geleisteten Arbeitsaufwendungen zu erstatten.
5. Mitarbeiter und/oder Beauftragte des Anbieters können keine von den Leistungsbeschreibungen und Tarifen sowie von diesen AGB abweichende Vereinbarungen treffen, insbesondere keine Garantieerklärungen bezüglich der zu erreichenden Besucherzahlen oder Positionen abgeben.

3 Zahlungsbedingungen

1. Der Anbieter behält sich eine Änderung der Entgelte zum Beginn eines neuen Vertrages bzw. neuen Vertragsjahres vor. Geänderte Entgelte werden dem Auftragnehmer mindestens zwei Monate vor Inkrafttreten per E-Mail oder postalisch mitgeteilt. Erhöhungen der Entgelte bewirken ein außerordentliches Kündigungsrecht mit einer Frist von 4 Wochen zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung. Zum Zeitpunkt der Bestellung bekannte Erhöhungen der Entgelte bedürfen keiner gesonderten Mitteilung und begründen kein Sonderkündigungsrecht.
2. Gegen Forderungen des Anbieters kann der Auftraggeber nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen aufrechnen. Dem Auftraggeber steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts oder Leistungsverweigerungsrechts nur wegen unbestrittener oder rechtskräftig festgestellter Gegenansprüche zu.
3. Alle Rechnungsbeträge sind sofort nach Rechnungserhalt und ohne Abzug fällig.
4. Die Bezahlung aller Leistungen erfolgt grundsätzlich im Voraus per Bankeinzug oder Überweisung.
5. Ist eine monatliche Zahlung vereinbart, werden fällige Beträge immer zum 28. des laufenden Monats für den Folgemonat vom Anbieter eingezogen, bzw. vom Auftraggeber überwiesen. Kommt der Auftragnehmer für zwei aufeinander folgende Monate mit der Bezahlung eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung oder in einem länger als zwei Monate dauernden Zeitraum mit einem Betrag, der einem monatlichen Entgelt entspricht, in Verzug, kann der Anbieter das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist kündigen oder aussetzen.
6. Ist eine einmalige Zahlung vereinbart, wird der komplette Betrag vor Erbringung der vereinbarten Leistungen vom Anbieter eingezogen bzw. vom Auftraggeber überwiesen. Kommt der Auftraggeber seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach, ist der Anbieter zum sofortigen Rücktritt vom Vertag oder Aussetzung des Vertrages ohne besondere vorherige Ankündigungen berechtigt.
7. Eine Zahlung an den Anbieter gilt erst dann als erfolgt, wenn der Forderungsbetrag auf dem Konto des Anbieters gutgeschrieben ist.
8. Befindet sich der Auftraggeber in Verzug, so ist der Anbieter vorbehaltlich sonstiger Ansprüche berechtigt, Zinsen in Höhe von 6% p.a. über dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu berechnen. Dem Auftraggeber bleibt es unbenommen, einen geringeren Schaden nachzuweisen. Bei Zahlungsverzug werden sofort alle noch offenen Rechnungen fällig.
9. Für Mahnungen belastet der Anbieter den Auftraggeber mit einer pauschalen Mahngebühr von 10,00 EUR (zzgl. MwSt.) je Mahnung, sofern er die Gründe für die Mahnung zu vertreten hat.
10. Bei Rücklastschriften, die der Auftraggeber zu vertreten hat, berechnet der Anbieter eine pauschale Gebühr (für Bankgebühren und Bearbeitung) in Höhe von 10,00 EUR pro Rücklastschrift.

4 Laufzeit & Kündigung

1. Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, sofern keine anders lautenden, schriftlichen Vereinbarungen vorliegen. Er verlängert sich um jeweils weitere 12 Monate, wenn keine Kündigung 3 Monate vor Ende der Ablauffrist erfolgt.
2. Die Kündigung hat schriftlich per Einschreiben zu erfolgen.
3. Unbenommen bleibt das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei schweren oder fortgesetzten Verstößen gegen die vertraglichen Regelungen trotz einschlägiger Abmahnung sowie bei Undurchführbarkeit des Vertrages vor. Die Löschung, der Verkauf, die Vermietung oder die Übertragung an einen neuen Eigentümer einer Domain, die Gegenstand eines Vertrages ist, muss dem Anbieter unverzüglich mitgeteilt werden und stellt keinen wichtigen Grund für eine fristlose Kündigung dar. Die Zahlungen der vereinbarten Vertragssummen an den Anbieter bleiben davon unberührt.

5 Pflichten des Auftraggebers

1. Der Inhalt der zu bearbeitenden Internetdokumente darf nicht gegen geltendes Recht der Bundesrepublik Deutschland, der USA , der EU und internationales Recht verstoßen und ist weder pornografisch, extremistisch, gewaltverherrlichend, noch verstößt er gegen die guten Sitten.
2. Der Auftraggeber wird mit seinem Auftrag keinerlei Marken-, Patent- oder andere Rechte Dritter verletzen. Die Nachweispflicht liegt beim Auftraggeber. Der Auftraggeber stellt den Anbieter hiermit von allen Ansprüchen Dritter die dadurch entstehen, dass der Auftraggeber Begriffe, Bilder oder Inhalte verwendet, die unzulässig oder mit Rechten Dritter belastet sind, frei.
3. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle erforderlichen Informationen und Daten für die vom Anbieter im Rahmen eines Vertrages zu erbringenden Dienste, binnen Wochenfrist bereitstellt. Kosten, die durch eventuelle Verzögerungen entstehen, die der Anbieter nicht zu verantworten hat, können dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden. Der Auftraggeber hat erst einen Anspruch auf Leistungserfüllung, wenn der Anbieter alle erforderlichen Informationen und Daten, die zur Erbringung der Dienste des Vertrages erforderlich sind, vorliegen und der Auftraggeber die erforderlichen Maßnahmen zur Erfüllung der vereinbarten Dienste durchgeführt hat. Die Zahlungsbedingungen bleiben davon unberührt. Bei Verzögerungen, die der Anbieter nicht zu verantworten hat, verlängert sich die vereinbarte Vertraglaufzeit entsprechend.
4. Für den Inhalt der Internetdokumente, auch die vom Anbieter an den Auftraggeber gelieferten Internetdokumente, ist der Auftraggeber selbst verantwortlich. Es besteht von Seiten des Anbieters keine Prüfungspflicht der Internetdokumente des Auftraggebers.
5. Eintretende Änderungen vertragsrelevanter Angaben hat der Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Hierzu gehören sowohl Adress- und Telefonverbindungs- als auch firmenbezogenen Angaben, die E-Mail-Adresse oder die Domain.
6. Erhält der Auftragnehmer zur Pflege seines Angebotes einen Login samt Benutzernamen und Passwort, ist er verpflichtet, diesen vertraulich zu behandeln. Der Auftragnehmer haftet für jeden Missbrauch, der aus einer unberechtigten Verwendung des Logins resultiert.
7. Wird der Auftragnehmer als Wiederverkäufer tätig, ist er verpflichtet, die Einhaltung der AGB auch gegenüber seinen Auftragnehmern zu gewährleisten.
8. Mitteilungen des Anbieters an den Auftragnehmer sowie im sonstigen Geschäftsverlauf notwendige werdende Mitteilungen werden dem Auftraggeber unter anderem an die E-Mail-Adresse gesendet, die der Auftraggeber dem Anbieter mitgeteilt hat. Mitteilungen gelten mit dem Eingang und der damit hergestellten Verfügbarkeit auf dieser E-Mail-Adresse als zugestellt ungeachtet des Datums, an dem der Auftraggeber derartige Nachrichten tatsächlich abruft. Änderungen der E-Mail-Adresse müssen dem Anbieter sofort mitgeteilt werden.
9. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, für die vom Anbieter im Rahmen eines Vertrages zu erbringenden Dienste, den erforderlichen Speicherplatz auf einem Server im Internet bereitzustellen. Ferner verpflichtet der Auftraggeber sich, für alle im vertraglichen Rahmen vereinbarten Domains für eine möglichst fehler- und unterbrechungsfreie Verbindung im Internet zu sorgen.

6 Datenschutz & Datensicherheit

1. Der Anbieter weist gemäß § 33 BDSG darauf hin, dass personenbezogene Daten gespeichert, bearbeitet und gegebenenfalls an beteiligte Kooperationspartner, Erfüllungsgehilfen und Dienstleister, im zur Vertragsdurchführung notwendigen Umfang, weitergeleitet werden. Ansonsten werden personenbezogene Daten nur erhoben, verarbeitet oder genutzt, sofern der Auftraggeber einwilligt oder eine Rechtsvorschrift dies erlaubt.
2. Dem Auftragnehmer ist bekannt, dass aufgrund der Struktur des Internet die Möglichkeit besteht, übermittelte Daten abzuhören. Dieses Risiko nimmt der Auftraggeber in Kauf, wenn Daten per Email versendet werden. Der Anbieter haftet nicht für Verletzungen der Vertraulichkeit von E-Mail-Nachrichten oder anders übermittelten Informationen. Der Auftraggeber nimmt dieses Risiko in Kauf.

7 Leistungsumfang, Gewährleistung & Haftung des Auftraggebers

1. Alle SEO und SEA/SEM Dienstleistungen werden vom Anbieter nach bestem Wissen durchgeführt.
2. Der Anbieter garantiert nicht, dass die erstellten bzw. optimierten Webseiten und online-Werbekampagnen zu irgendeinem Zeitpunkt eine bestimmte Position auf den Suchmaschinen-Ergebnisseiten für bestimmte Suchbegriffe oder Suchbegriffkombinationen erreichen. Ausgenommen sind die Vereinbarungen im Rahmen einer SEA/SEM Werbekampagne mit Garantie für eine bestimmte Anzeigenposition.
3. Der Anbieter garantiert nicht, dass erstellte bzw. optimierte Webseiten oder online-Werbekampagnen von den Suchmaschinen registriert bzw. in deren Datenbank aufgenommen werden. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass es möglich ist, dass erstellte bzw. optimierte Webseiten und online-Werbekampagnen von Suchmaschinen nicht akzeptiert werden. Alle vom Anbieter verwendeten SEO und SEA/SEM Techniken sind so ausgelegt, dies nach Möglichkeit zu verhindern. Der Mechanismus für die Bewertung von Webseiten im Internet durch Suchmaschinen und die Richtlinien für online-Werbekampagnen ändern sich jedoch laufend, so dass optimierte Seiten als bewusste Manipulation der Suchmaschinen gewertet und neu eingerichtete bzw. optimierte online-Werbekampagnen abgelehnt werden können. Der Anbieter passt SEO und SEA/SEM Techniken daher laufend den Gegebenheiten an.
4. Seitens des Auftraggebers besteht kein Anspruch auf eine kostenfreie, erneute Optimierung.
5. Der Auftragnehmer verpflichtet sich dem Anbieter eine Möglichkeit zu schaffen, die Webseiten auf dem Webserver des Auftraggebers für eine Optimierung zu verändern bzw. ein vorhandenes online-Werbekampagnenkonto zu optimieren. Erforderliche Zugangsdaten werden dem Anbieter zur Verfügung gestellt oder der Auftraggeber pflegt erstellte Änderungen selbst ein.
6. Der Anbieter darf für die Optimierung frei wählbare Begriffe, Worte bzw. Wortkombinationen verwenden, die in einem mittel- oder unmittelbarem Zusammenhang mit den Geschäftszweigen, Produkten, Waren und Dienstleistungen des Auftraggebers stehen. Die Liste dieser analysierten Suchbegriffe wird dem Auftraggeber vor Optimierungsbeginn mitgeteilt.
7. Die Anmeldung und Eintragung von Webseiten des Auftraggebers bei einer vom Anbieter festzulegenden Auswahl von Suchmaschinen führt der Anbieter im Auftrag des Auftraggebers durch. Diese Leistung erbringt der Anbieter nach besten Möglichkeiten, jedoch ohne Gewähr für die tatsächliche Aufnahme der Webseiten des Auftraggebers in die betroffenen Suchmaschinen. Die Zahlung der Vergütung bleibt davon unberührt.
8. Über eine Aufnahme und den Zeitpunkt der Aufnahme entscheiden naturgemäß alleinig die jeweiligen Suchmaschinenbetreiber.
9. Der Anbieter wird die Anmeldung in einem erforderlichen Umfang vornehmen, um die dem Auftraggeber zugesicherten Dienste erfüllen zu können. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass von ihm für die Anmeldung angegebene Daten im Internet übertragen werden und nach der Aufnahme in eine Suchmaschine allgemein zugänglich sind. Der Auftraggeber haftet für eventuelle Verstöße dieser Daten gegen Rechte Dritter.
10. Der Anbieter kann im Rahmen von Dienstleistungen neue externe Links auf die Homepage des Auftraggebers, sei es in Suchmaschinen oder auf anderen Webservern im Internet, erzeugen. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf eine bestimmte Darstellungsweise dieser Links noch auf Bestand dieser Links nach Beendigung eines Vertrages mit dem Anbieter. Der Auftraggeber haftet für eventuelle Verstöße dieser Links gegen Rechte Dritter.

8 Haftung des Anbieters

1. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden oder Folgeschäden, die direkt oder indirekt durch die Dienstleistungen entstehen. Haftung und Schadenersatzansprüche sind auf die Höhe des Auftragswertes, max. jedoch 250,00 EUR, beschränkt.
2. Der Auftragnehmer stellt den Anbieter sowohl von sämtlichen Ansprüchen Dritter hinsichtlich der überlassenen Daten frei, als auch von jeglicher Haftung für den Inhalt der Webseiten, Artikel, online-Werbeanzeigen und Einträge, die im Zuge der Dienstleistungen durch den Anbieter für den Auftraggeber erstellt, verändert, publiziert oder vermarktet werden.
3. Der Anbieter haftet nur für Schäden, die vom Anbieter, ihren gesetzlichen Vertretern oder einem ihrer Erfüllungsgehilfen grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht werden, es sei denn, es betrifft zugesicherte Eigenschaften. Die vorstehende Haftungsbeschränkung betrifft vertragliche wie auch außervertragliche Ansprüche.
4. Unberührt bleibt die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.

9 Sonderregelungen für Wiederverkäufer (White Label)

1. Der Anbieter ist bereit, auf Grundlage dieser ABG Dienstleistungen anzubieten, die nicht dem Auftraggeber selbst, sondern dessen Vertragspartnern (Auftraggeberkunden) zustehen. Der Auftraggeber bleibt in diesen Fällen alleiniger Vertragspartner des Anbieters.
2. Der Auftraggeber hat seine Auftraggeberkunden vertraglich im erforderlichen Umfang auf die Regelungen dieser AGB sowie zur Mitwirkung zu verpflichten, soweit nach diesem Vertrag die Mitwirkung seiner Auftraggeberkunden erforderlich ist.
3. Der Auftraggeber ersetzt dem Anbieter alle Schäden und stellt den Anbieter von allen Ansprüchen und sonstigen Beeinträchtigungen frei, die daraus entstehen können, dass vorgenannte Regelungen nicht eingehalten werden oder der Auftraggeberkunde die Mitwirkungspflichten nicht erfüllt.

10 Urheberrecht

1. Dem Auftraggeber stehen alle sich aus dem Urheberrecht ergebenden Rechte für alle Leistungen mit gewerblichen Schutzrechten, die der Anbieter im Rahmen eines laufenden Vertrages für den Auftraggeber erbringt, für die Dauer des Vertragsverhältnisses zu. Diese Rechte gehen mit dem Bereitstellen der Dokumente im Internet und der Bezahlung der vereinbarten Vertragssumme auf den Auftraggeber über.
2. Nach Beendigung des Vertrags fällt das Nutzungsrecht an den Anbieter zurück.

11 Sonstiges

1. Der Anbieter ist berechtigt, dritte Dienstleister und Erfüllungsgehilfen mit der Erbringung von Teilen oder des ganzen Leistungsspektrums zu beauftragen und diese jederzeit ohne gesonderte Mitteilung zu wechseln, insofern für den Auftraggeber hierdurch keine Nachteile entstehen.
2. Vertragsänderungen, Ergänzungen und Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit immer der Schriftform. Das Schriftformerfordernis gilt auch für den Verzicht auf diese Formerfordernis.
3. Dem Anbieter steht es frei, zur Erbringung der Leistungen im Zuge des technischen Fortschritts auch neuere bzw. andere Technologien, Systeme, Verfahren oder Standards zu verwenden, als zunächst angeboten, insofern dem Auftraggeber hieraus keine Nachteile entstehen.

12 Anwendbares Recht

1. Für die Gewährleistungsbedingungen und die gesamte Rechtsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Auftraggeber gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
2. Sollte eine Bestimmung des Vertrages unwirksam sein oder werden oder sollte der Vertrag unvollständig sein, so wird der Vertrag in seinem übrigen Inhalt davon nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung gilt durch eine solche Bestimmung ersetzt, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung in rechtswirksamer Weise wirtschaftlich am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Vertragslücken.

13 Erfüllungsort und Gerichtstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters. Dies gilt auch für den Fall, dass sich der Unternehmenssitz des Auftragnehmers im Ausland befindet.